Fragen rund um den Hausbau – kurz erklärt

Was versteht man unter Fertighaus?

Mit dem Begriff „Fertighaus“ wird im Allgemeinen ein Haus bezeichnet, das – zumindest in Teilen – werkseitig vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort endmontiert wird. Das Bauwerk wird auf einem vorbereiteten Unterbau (Bodenplatte) aus vorgefertigten, geschoßhohen Großtafel-Wandelementen, Raumzellen sowie aus vorgefertigten Decken und Dachelementen, welche in Produktionsstätten witterungsunabhängig hergestellt werden, auf die Baustelle transportiert und dort zusammengebaut.
Bei unserem Fertighaushersteller ist der verwendete Baustoff „Holz“.

Was versteht man unter Massivhaus?

Mit dem Begriff „Fertighaus“ wird im Allgemeinen ein Haus bezeichnet, das – zumindest in Teilen – werkseitig vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort endmontiert wird. Das Bauwerk wird auf einem vorbereiteten Unterbau (Bodenplatte) aus vorgefertigten, geschoßhohen Großtafel-Wandelementen, Raumzellen sowie aus vorgefertigten Decken und Dachelementen, welche in Produktionsstätten witterungsunabhängig hergestellt werden, auf die Baustelle transportiert und dort zusammengebaut.
Bei unserem Fertighaushersteller ist der verwendete Baustoff „Holz“.

Was versteht man unter schlüsselfertig?

Schlüsselfertiges Bauen (kurz SF) beschreibt Baumaßnahmen, die von Baubeginn bis zur Fertigstellung vom Auftragnehmer (Generalunternehmer) ausgeführt werden und anschließend dem Auftraggeber (i.d.R. Bauherr) „schlüsselfertig“ übergeben werden.  Der Begriff schlüsselfertig ist jedoch nicht eindeutig rechtlich definiert. Es ergeben sich dann Unterschiede im Fertigstellungsgrad bei verschiedenen Anbietern. Bei unseren Anbietern ist schlüsselfertig, ohne Malerarbeiten und Bodenbeläge definiert.
Bei der Leistungsstufe schlüsselfertig + (kurz SF+) oder bezugsfertig sind die Malerarbeiten und Bodenbeläge im Leistungsumfang enthalten.

Mit welchen Baunebenkosten muss ich rechnen?

Wer sich noch nicht detailliert mit dem Hausbau beschäftigt hat, denkt bei den Kosten zunächst nur an die reinen Baukosten und den Grundstückskauf. Doch neben diesen großen Positionen müssen auch die Baunebenkosten in die Kostenaufstellung einbezogen werden. Diese sind immer sehr individuell und von der Beschaffenheit des Grundstücks sowie von eventuellen Vorgaben seitens eines Bebauungsplanes des Bauortes abhängig.
Als Richtwert gilt: Baunebenkosten machen ca. 15 – 20 Prozent der Gesamtkosten des Hausbaus aus.

Was genau zählt zu den Baunebenkosten?

  • Honorar für den Notar
  • Kosten für Grunderwerbsteuer
  • Grundstücksvermessung
  • Kosten für Bauantrag und Baugenehmigung
  • Gründungskosten (Bodengutachten, spezielles Fundament, etc.)
  • Erschließungskosten (Energie- und Wasserversorgung, Kanalisation, Telefon)
  • Bauwasser/Baustrom
  • Bauherrenversicherung

Wie ist der Bauablauf?

Nach Bauvertragsabschluss wird eine Baugrunduntersuchung beauftragt. Im Bodengutachten ist dokumentiert, was sich im Untergrund Ihres Bauplatzes befindet. Die Bodenkennwerte bestimmen, wie der Statiker die Bodenplatte zu berechnen hat.

Als nächstes haben Sie ein Planungs- u. Bemusterungsgespräch mit dem Projektplaner/Architekten. Hier entscheiden Sie wie Ihr Haus final aussehen soll. Danach wird der Bauantrag gefertigt und bei der Behörde eingereicht. Dann ist erst einmal warten auf die Baugenehmigung angesagt. Die Bewilligung des Bauantrages kann bis zu 12 Wochen dauern. Nach der Baufreigabe kann es losgehen und die Realisierung Ihres Haustraums rückt immer näher, denn jetzt haben Sie gemeinsam mit Ihrem Bauleiter den ersten gemeinsamen Termin auf Ihrem Grundstück. Hier geht es neben dem Kennenlernen u.a. um die Beauftragung von Baustrom und Wasser sowie um die Beauftragung des Vermessers.
Danach kann auf Ihrer Baustelle endlich mit dem Bau Ihres Traumhauses begonnen werden. Los geht es mit den Erdarbeiten, bevor dann die Bodenplatte folgt. Als nächstes folgen bei einem Massivhaus die Maurer- und Betonarbeiten, welche Woche für Woche mehr Gestalt annehmen.
Beim Fertighaus wird Ihr Haus nach Erstellung der Bodenplatte angeliefert und am selben Tag noch montiert und das Dach eingedeckt. Jetzt kann das Richtfest gefeiert werden!

Der Innenausbau, also Heizung/Sanitär- und Elektroinstallation, Trockenbau, Estrich, Türen, Treppe, Fliesen folgen.  Wenn Sie die Malerarbeiten und Bodenbeläge in Eigenleistung vereinbart haben ist es nun Zeit für die Hausübergabe. Alle beauftragten Gewerke sind finalisiert. Gemeinsam mit Ihrem Bauleiter wird die Endabnahme durchgeführt. Wenn nach Ihrer und der Prüfung des Bauleiters alles in Ordnung ist, erhalten Sie die Schlüssel.  Sie können einziehen! Glückwunsch!